Tarifrechner

loading...

Zum Berechnen des Beitrags bitte alle Felder ausfüllen und auf aktualisieren klicken.

Geburtsdatum
Versicherungssumme:

Über die VKH Sterbegeldversicherung VVaG

Die Vorsorgekasse Hoesch ist mit rund 120.000 Mitgliedern die größte Sterbegeldkasse Deutschlands. Wie der vollständige Name der Kasse - Vorsorgekasse Hoesch Dortmund Sterbegeldversicherung VVaG – schon sagt, ist die VKH ein kleinerer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes. Sie versichert im selbstabgeschlossenen Geschäft Todesfallrisiken im Inland und hat ihren Sitz in Dortmund. Die VKH sichert Marktnähe, Flexibilität und Innovationskraft im Hinblick auf ihr Spezialgebiet, die Sterbegeldversicherung, zu.

Personen, die eine Sterbegeldversicherung bei der VKH abschließen, werden automatisch Mitglied des Versicherungsvereins. Aus dieser Mitgliedschaft entstehen neben der Beitragszahlung für die abgeschlossene Sterbegeldversicherung und dem Mitteilen von Namens-, Adress- oder Bankverbindungsänderungen jedoch keine weiteren Pflichten für die Versicherten.

Organe der Vorsorgekasse

Mitgliedervertretung

Die Interessen der Mitglieder werden von den aus ihren Reihen gewählten Mitgliedervertretern wahrgenommen. Die Vertreterversammlung ist das höchste Organ der VKH. Die Vertreterversammlung besteht aus den für je 2.000 Mitglieder der Kasse gewählten Vertretern.

Die Aufgaben der einmal jährlich einzuberufenden Vertreterversammlung sind u. a. die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder, Entgegennahme des Lageberichts und Feststellung des Jahresabschlusses sowie Beschlussfassung über Änderungen der Satzung, der Allgemeinen Versicherungsbedingungen, Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats, Beschlussfassung über die Verwendung eines Überschusses oder Deckung eines Fehlbetrags der Sterbegeldversicherung.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat wird von der Vertreterversammlung gewählt. Er besteht aus fünf bis zwölf 12 Mitgliedern. Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand und überwacht dessen Geschäftsführung. Er prüft den Jahresabschluss und bestellt zu diesem Zweck einen Wirtschaftsprüfer. Außerdem bestellt er den Treuhänder und seinen Stellvertreter, denen die Aufgabe der Überwachung des Sicherungsvermögens zukommt. Auch der Verantwortliche Aktuar (Versicherungsmathematiker) wird vom Aufsichtsrat bestellt. Mindestens viermal im Jahr tagt der Aufsichtsrat.

Vorstand

Der Vorstand leitet die Kasse, er besteht aus drei bis fünf Mitgliedern.

Geschichte der VKH Sterbegeldversicherung

Die Vorsorgekasse Hoesch Dortmund Sterbegeldversicherung VVaG blickt auf eine fast einhunderjährige Geschichte zurück

Die Männer der Maschinenabteilung Hochofen der Dortmunder Westfalenhütte gründeten im Frühjahr 1923 die „Sterbegeld-Beihilfe“ und legten damit den Grundstein für die heutige Vorsorgekasse Hoesch (VKH). Zunächst als Hilfe im Todesfall unter der Kollegenschaft gedacht wuchs die Anzahl der Beteiligten rasch. 1924 beteiligten sich schon 300 Mitglieder, von denen im Todesfall eines Kollegen jeder eine Reichsmark an die Angehörigen zahlte. Damit wollten die Arbeiter die Not der Angehörigen nach einem Todesfall mildern. Zwar hatte Werksgründer Leopold Hoesch schon unmittelbar nach dem Bau der Westfalenhütte im Jahre 1871 wichtige Sozialeinrichtungen, wie die „Fabrikkrankenkasse“ (1874), die „Pensions- Witwen und Waisenkasse für Beamte“ (1872) sowie die „Arbeiter Versorgungskasse“ (1906) eingeführt; doch das und das spätere staatliche Sozialpaket reichten nicht immer aus. Starb ein Kollege, geriet seine Familie oft in große finanzielle Schwierigkeiten.

Nach Aufforderung der Stadtverwaltung und zunächst massiven Protesten durch die Arbeiterschaft wurde die „Sterbegeld-Beihilfe“ 1936 der Zuständigkeit des Versicherungsamtes der Stadt Dortmund unterstellt. Dadurch wurde die „Sterbegeld-Beihilfe“ erstmals rechtsfähig und statt im Umlageverfahren wurden die Leistungen nach versicherungsmathematischen Grundlagen gezahlt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Kasse enorm und musste sich deswegen dem Bundesaufsichtsamt für Versicherungs- und Bausparwesen in Berlin unterstellen. Damit einher ging eine Namensänderung zur „Sterbegeld-Beihilfe der Belegschaft der Hoesch Westfalenhütte AG“. Die Fusion der Dortmund-Hörder Hüttenunion mit der Hoesch AG 1966 führte zu einem erneuten rasanten Anstieg der Mitgliedszahlen. Der Geltungsbereich der Sterbekasse wurde auf die gesamte Belegschaft der Werke Phoenix und Union erweitert, womit die Kasse 10.000 Mitglieder fasste. Dies führte aus verwaltungstechnischen Gründen dazu, dass seitdem die Mitgliedsbeiträge auch direkt vom Gehalt einbehalten werden können. Drei Jahre darauf bot die Sterbekasse ihre Leistungen im gesamten Hoesch-Konzern an.

Ab dem 1. Januar 1970 wurde dann die Möglichkeit der sogenannten „Kindermitversicherung“ zusätzlich zur Sterbegeldversicherung bei einer monatlichen Zahlung von 0,10 DM und einer Versicherungssumme von 1.000 DM angeboten. Die Sterbekasse wuchs weiter: Sowohl die Mitgliedszahlen als auch das Vermögen und die Leistungen kletterten in den folgenden Jahren immer höher. 1983 bekam die Sterbekasse ihren heutigen Namen: „Vorsorgekasse Hoesch Dortmund Sterbegeldversicherung VVaG“ (VKH). 1988 wurde durch die Öffnung der Sterbekasse für Konzernfremde aus der kleinen Solidaritätsgemeinschaft von 1923 endgültig die größte Sterbekasse Deutschlands, mit mittlerweile 120.000 Mitgliedern, 681.000 Versicherungsverträgen und einer Jahres-Bilanzsumme von 280 Mio. €. Der erwirtschaftete Überschuss fließt in Form von Gewinnzuschlägen und Bonuserhöhungen an die Versicherten zurück. Durch eine Erweiterung ihres Angebotes passte sich die Vorsorgekasse Hoesch dem Wandel von der Betriebs- zur allgemein zugänglichen Vorsorgekasse an. Durch Verschmelzungen und Bestandsübertragungen von anderen Sterbekassen konnte das Geschäftsvolumen weiter ausgebaut werden:

  • Wohlfahrts-Sterbekasse Grüne - zum 01.01.1995
  • Verein Treuer Nachbarn - zum 01.01.1998
  • Begräbnis-Beihilfe Sprockhövel - zum 01.01.1998
  • Sterbegeld-Selbsthilfe - zum 01.01.1999
  • Sterbekasse Henrichshütte - zum 01.01.1999
  • Sterbekasse der Eisenwerk Rothe Erde - zum 01.01.1999
  • Sterbeunterstützungskasse Mülheim-Ruhr-Heißen - zum 01.01.1999
  • Allgem. Sterbekasse "Selbsthülfe" Schwerte (Ruhr) - zum 01.01.2000
  • Sterbekasse Hinterbliebenenhilfe Krupp VVaG Essen - zum 01.01.2000
  • Bestattungsverein Hamburg-Harburg von 1923 - zum 01.01.2001
  • Sterbegeld-Beihilfe der Belegsch. der DAB VVaG - zum 01.01.2001
  • Sterbekasse Henkel V.a.G. - zum 01.01.2004
  • Sterbekasse der BKK Chemie-Partner - zum 01.01.2005
  • DK Recycling - zum 01.01.2007
  • UK Geisweid - zum 01.01.2007
  • Allgemeine Sterbekasse Essen VVaG - zum 01.01.2011
  • Justiz Versicherungskasse Köln a.G. - zum 01.01.2012
  • Sterbekasse Thyssen Draht - zum 01.01.2013
  • Oberbarmer Sterbekasse "Einheit" - zum 01.01.2014
  • Begräbnishilfe Dortmund-Bövinghausen V.V.a.G. - zum 01.01.2016